Schluckmessung bei Dysphagie
RehaIngest Schluckerkennung

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RehaIngest – Innovatives Schluckmesssystem für Logopäden

Logopädin Simone Brendel

Logopädin Simone Brendel aus Niedersachsen empfiehlt RehaIngest:
„Jedem, der mit Dysphagie-Patienten zu tun hat.“

Erfahrungen aus der Dysphagie-Therapie

Das Lächeln von Simone Brendel verschwimmt unter den Freudentränen von Rita B.. Die Patientin, der ein Zungenkarzinom entfernt wurde, hatte zum ersten Mal ihre Fortschritte als Kurve auf dem Bildschirm von RehaIngest gesehen. Das Bild der steil nach oben gehenden Kurve ist der objektive Wert für etwas, was sonst nur erahnt werden kann.

„Schlucken ist ein individueller Vorgang“, erzählt Simone Brendel. Es sei bei jedem Menschen anders. Bei neuen Patienten müsse sie immer erst ein Gefühl für den Patienten erlangen, bevor sie mit ihm einen sicheren Schluck erarbeiten kann. Sie wende vieles aus der Funktionalen Dysphagie-Therapie (FDT) an, erklärt sie. Doch da der Schluck kaum beobachtbar ist, komme es auf ihre Erfahrung an. „Du kannst nur die Kehlkopfhebung fühlen.“ Und die sei eben sehr individuell.

Dabei könne sie sich durch ihr Fachwissen erschließen, was in der pharyngealen Schluckphase geschieht. Die Patienten können das nicht. Bislang jedenfalls.

RehaIngest-Messungen bringen Licht ins Dunkel

RehaIngest misst mit Sensoren die Bewegungen von Zungengrund und Kehlkopf. Dadurch kann das Gerät diese als Schluck erkennen und bewerten. Die ermittelten Werte werden in Echtzeit angezeigt.

Das ist ein enormer Vorteil. Simone Brendel: „Es macht die Therapie für Patienten verständlicher, weil es das, was wir tun, visualisiert. Sobald ich mich im pharyngealen Bereich bewege, ist dort ja absolute Finsternis.“ RehaIngest ändert das.

Die Kehlkopfhebung sei bei onkologischen Patienten eines der größten Probleme. „Viele müssen das Mendelsohn-Manöver erlernen“, so Brendel. Dabei werde durch eine spezielle Schlucktechnik der Kehlkopf nach oben bewegt. „Das Manöver ist wirklich schwer zu erlernen“, sagt sie.

„Ich sage dem Patienten, dass er sich ausprobieren kann.“ Er bekommt ständig sein Feedback durch die Animation auf dem Display.“ So können viel schneller Fortschritte gemacht werden. „Wenn die Kurven gut aussehen, dann ist es auch ein Mendelsohn“, so Brendel.

RehaIngest ist einfach zu bedienen

Natürlich hatte sie Vorbehalte, erklärt die Therapeutin. „Ich hatte Sorge, dass es zu kompliziert ist, und zu aufwendig, sodass Zeit für die Therapie fehlt.“ Nichts davon sei eingetreten. „Es ist ein sehr gutes, einfach zu handhabendes Instrument.“ Das Anbringen der Elektroden sei schnell erledigt. Dass der Patient sich ausprobieren könne, sei ein immenser Vorteil. Mittlerweile fasse sie nicht mehr bei jedem Schlucken den Kehlkopf an. „Das ist mit RehaIngest nicht nötig“, sagt sie.

„Ich hatte vorher auch Möglichkeiten, meine Therapie zu verifizieren.“ Zum Beispiel mittels einer fiberendoskopischen Untersuchung (FEES). Diese werde zwar nicht ersetzt, die Untersuchungen aber reduziert, so Brendel.

Empfiehlt sie RehaIngest weiter? „Ja“, sagt sie. „Jedem, der mit Dysphagie-Patienten zu tun hat.“ Für Kliniken und speziell für niedergelassene Logopäden „ist das Gerät eine sinnvolle Ergänzung.“

Und Rita B. wird nicht mehr darauf verzichten wollen. Denn vorher habe ihr keine andere Methode Erfolge so schnell gezeigt. Das ist jetzt anders.

Logopädin Simone Brendel sagt: „In meinen Praxen habe ich RehaIngest mittlerweile bei vielen Schluck-Patienten erfolgreich angewandt und würde nicht mehr darauf verzichten.“


Simone Brendel leitet seit 2003 eine Logopädie-Fachpraxis für Schluckstörungen in Cremlingen. Vor ihrer Ausbildung zur Logopädin arbeitete sie als Fachkrankenschwester für Anästhesie und Intensivmedizin. Sie hat sich auf Schluckstörungen spezialisiert, RehaIngest getestet und erkennt zahlreiche Vorteile.